Offen. Bürgernah. Für Inchenhofen.
Wir sind Bürgerwille 84 – eine unabhängige, parteifreie Wählergemeinschaft aus Inchenhofen. Unser Ziel ist es, die Zukunft unserer Gemeinde transparent, sachlich und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten.

Unsere Werte
Dafür stehen wir:

Transparente Politik
Wir möchten, dass politische Entscheidungen nachvollziehbar sind und offen kommuniziert werden.

Bürgernähe
Wir hören zu und handeln im Sinne der Bürgerinnen und Bürger hier aus Inchenhofen und Umgebung.

Toleranz
Wir respektieren unterschiedliche Meinungen und suchen den Dialog.

Engagement
Wir bringen uns aktiv ein – mit Herz, Verstand und Verantwortung.
Hier sehen wir Handlungsbedarf:
Transparenz im Gemeinderat – Anspruch und Realität
Transparenz war eines der großen Versprechen vor sechs Jahren. Aus Sicht des Bürgerwille’84 hat sich daran kaum etwas verbessert. Ein moderner Marktbote allein ersetzt keine offene politische Diskussion.
Immer mehr Themen werden in nichtöffentlichen Sitzungen behandelt, obwohl eine sachliche und offene Debatte möglich und sinnvoll wäre. Öffentliche Sitzungen sind oft sehr kurz, während Entscheidendes hinter verschlossenen Türen stattfindet. Das wollen wir ändern!
Echte Transparenz entsteht nicht durch Schein, sondern durch Offenheit, Diskussion und nachvollziehbare Entscheidungen.
Gemeindeentwicklungsprojekt – bisher viel Aufwand, wenig Ergebnis
Das Gemeindeentwicklungsprojekt hat viel Zeit und Energie gebunden, aber nur wenige greifbare Ergebnisse geliefert. Viele Ideen bezogen sich auf Flächen, die der Gemeinde gar nicht gehören, das Bürgerinteresse blieb gering.
Der Bürgerwille’84 warnt seit Jahren davor, große Visionen ohne realistische Umsetzbarkeit zu verfolgen. Statt kostspieliger Konzepte braucht es konkrete, machbare Lösungen – und eine ehrliche Bilanz dessen, was in zwölf Jahren Mehrheitspolitik tatsächlich umgesetzt wurde.
Barrierefreies Rathaus – gute Idee, schlecht verschlafen
Der Plan für ein barrierefreies Rathaus stammt bereits aus der Amtszeit von Bürgermeister Karl Metzger (Bürgerwille’84). Damals lag die Zustimmung der Diözese vor – dennoch wurde das Projekt von CSU/Freie Wähler abgelehnt.
Jahre später wird dieselbe Idee erneut aufgegriffen und nun als eigenes Projekt verkauft – zu deutlich höheren Kosten. Für den Bürgerwille’84 ist klar: Gute Ideen verlieren nicht an Wert, nur weil sie von der „falschen“ Seite kommen.
Barrierefreiheit ist wichtig – aber Verzögerungen aus politischen Gründen kosten am Ende die Bürger Geld.
Bürgerhaus – realistisch planen, endlich umsetzen
Ein Bürgerhaus als Treffpunkt für alle ist ein berechtigter Wunsch vieler Inchenhofener.
Doch zu große Visionen und überzogene Ansprüche blockieren die Umsetzung.
Der Bürgerwille’84 sagt klar: Wir brauchen kein Prestigeprojekt, sondern eine funktionale Lösung, die zu den örtlichen Gegebenheiten und finanziellen Möglichkeiten passt. Weniger träumen – mehr machen.
Kommunale Wärmeversorgung – ganzheitlich statt Schnellschuss
Kommunale Wärmeversorgung ist ein wichtiges Zukunftsthema – aber nicht ohne solides Gesamtkonzept.
Der bisherige Ansatz wirkt unausgereift: fehlende Abstimmung mit Nachbargemeinden, unvollständige Analyse und eine einseitige Fokussierung auf einzelne Lösungen.
Der Bürgerwille’84 fordert eine offene Prüfung aller Möglichkeiten: Solar, Biogas, Wind, Geothermie, Abwärme – kombiniert zu einem nachhaltigen Gesamtkonzept, wie es andere Gemeinden erfolgreich vormachen.
Hauptamtlicher Bürgermeister – Anspruch und Wirklichkeit
Die Einführung eines hauptamtlichen Bürgermeisters wurde knapp beschlossen – mit dem Versprechen von Fortschritt. Nach einer Legislaturperiode fällt die Bilanz jedoch ernüchternd aus: eingeschränkter Bürgerservice, Auslagerung von Aufgaben und wenig spürbare Verbesserungen für die Bürger.
Große Projekte wurden überwiegend aus früheren Amtszeiten übernommen, Transparenz bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Unser Fazit: Die Bürger erwarten mehr Leistung, mehr Offenheit und mehr Nutzen für das eingesetzte Geld.
Einheitsliste – Demokratie leben
Der Bürgerwille’84 steht klar für Vielfalt und echte Wahlmöglichkeiten in der Kommunalpolitik.
Während CSU, Freie Wähler und ÖDP trotz anderslautender Aussagen Parteien bleiben, ist der Bürgerwille’84 der einzige Zusammenschluss parteiunabhängiger Bürger in Inchenhofen.
Eine „Einheitsliste“ mag nach Harmonie klingen, nimmt den Bürgern aber die Wahl. Demokratie lebt von unterschiedlichen Sichtweisen – und genau dafür steht der Bürgerwille’84. Auch künftig werden wir mit einer eigenständigen Liste antreten, um Vielfalt, Transparenz und Bürgernähe zu sichern.
Transparenz im Gemeinderat
Fehlende Transparenz war rückblickend ein großes Thema vor 6 Jahren. Die Frage, die sich stellt : Hat sich hier etwas verändert? Die Antwort aus unserer Sicht ist ein klares NEIN! Ein modern gestalteter Marktbote allein macht die Arbeit des Gemeinderates jedenfalls nicht transparenter. Nur die gute Arbeit der Vereine wird offener dargelegt, wobei das auch in der Vergangenheit weniger das Problem war.
Mehr denn je werden Themen grundsätzlich in nichtöffentlichen Sitzungen behandelt. Bei einigen ist es geboten und auch verständlich. Bei vielen anderen fehlt scheinbar der Mut, Themen offen zu diskutieren. Dabei ist es aus unserer Sicht nicht falsch eine offene Diskussion zu führen, denn die Art und Weise hat sich sehr verändert. Sie ist sachlich und gibt lediglich unterschiedliche Meinungen wieder, die es in einem Gemeinderat aus unserer Sicht auch geben darf. Sicher erweckt man nach außen mit Diskussionen hinter verschlossenen Türen den Eindruck vollendeter Harmonie und Einigkeit, doch schadet ein offen und sachlich geführter Diskurs dem Image eines Gemeinderates in keiner Weise.
Die öffentlichen Sitzungen dauern in der Regel keine halbe Stunde, die Dauer der nichtöffentlichen Sitzungen dagegen ein Vielfaches davon. Zum Thema Transparenz gibt auf jeden Fall noch extrem hohen Nachholbedarf. Diese wahrt man nicht mit einem Schein, diese wahrt man mit Offenheit.
Einheitsliste
Seit geraumer Zeit wird seitens der CSU / Freie Wähler Fraktion immer wieder der Begriff einer „Einheitsliste“ in die Öffentlichkeit getragen. Doch der Bürgerwille’84 sieht sich klar abseits der Parteilinien positioniert. Die im Inchenhofener Rat vertretenen Fraktionen definieren sich klar als Parteien, ob CSU, Freie Wähler oder ÖDP. Nur vereinzelt pflegen sie überregional betrachtet auf kommunaler Ebene eine scheinbare Parteifreiheit, wobei ihr Charakterbild aus Sicht der politischen Wissenschaft eindeutig einer Partei zuzuordnen ist.
Einzig der Bürgerwille’84 ist ein Zusammenschluss von parteiunabhängigen Bürgern, die bereit sind sich ehrenamtlich in die Kommunalpolitik einzubringen. Auch wenn die anderen Parteien gerne das „Anderssein“ für sich in Anspruch nehmen möchten, sie sind und bleiben Parteien. Es reicht nun einmal nicht nach außen hin verbal den Markenkern zu leugnen.
„Die Einheitsliste ist ein Thema, zu dem sich der Bürgerwille’84 schon oft deutlich geäußert hat. Inchenhofener Bürger haben sich einst dazu entschieden, mehr Einfluss zu nehmen und andere Sichtweisen in die Gemeindepolitik zu tragen. Diesen Gedanken pflegen wir weiter und daher werden wir auch in der Zukunft eine eigene Liste zur Kommunalwahl stellen. Das Wort „Wahl“ wird definiert als „Mittel sich zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten zu entscheiden“. Dem muss man nichts mehr hinzufügen.
Das „Einheitliche“ wird von den Kollegen gerne nach außen getragen als Synonym für Harmonie und Einigkeit, aber nichts von dem wird wirklich hinter den Türen gelebt. Einheit beginnt nicht auf einer Liste, Einheit sollte vorab gelebt werden! Unsere Geschichte im Gemeinderat der Marktgemeinde hat gezeigt, dass uns eine vielfältige Sichtweise der Kommunalpolitik in Inchenhofen gut zu Gesicht steht. 24 Jahre unter der Leitung von Karl Metzger waren sensationell erfolgreich. Dies wollen wir weiterführen, wenn auch aktuell mit einer kleineren Zahl an Sitzen, die es nur bedingt ermöglicht aktiv Veränderungen anzustoßen und durchzusetzen. Aber auch diese Rolle werden wir gewissenhaft und im Sinne der Bürger übernehmen.“
Gemeindeentwicklungsprojekt
Es wurden über viele Monate hinweg zahlreiche Themenbereiche analysiert und Möglichkeiten gesucht, welche Projekte man umsetzen kann. Sinnbild für das enorm große Interesse der Bürger war für uns die Begehung der „Möglichkeiten“, die gerade einmal 10 Personen anlocken konnte. Das Resultat ist final betrachtet eher ernüchternd. Fast alle „Träume“ bezogen sich auf Grundstücke, die uns nicht gehören. Das Projekt ein Bremsklotz, in das viel zu viel Zeit und Arbeit gesteckt wurde. Auf die wenigen positiven Randergebnisse hätte man auch ohne kommen können. So bleibt es in 12 Jahren Mehrheit CSU/Freie Wähler in Inchenhofen bei einer doch sehr überschaubaren Anzahl an Themen, die man umsetzen konnte. Dabei stellt sich doch die Frage, wo die „große Liste der Wahlversprechen“ aus dem Wahljahr 2020 denn ist? Schon abgearbeitet?
Wir haben 2020 darauf hingewiesen, dass uns einige aktuelle Themen einholen werden, die viel Aufmerksamkeit, Zeit und Geld kosten. Aus diesem Grund hat der Bürgerwille vor 6 Jahren keine großartigen Wahlversprechen aus dem Hut gezaubert, die man anschließend nicht einhalten kann.
Barrierefreies Rathaus
Den Plan gab es schon vor vielen Jahren und dieser kam vom damaligen Bürgermeister Karl Metzger (Bürgerwille'84).
Seinerzeit wurde er mit der Mehrheit der CSU/Freie Wähler abgelehnt. Warum, kann uns heute wahrscheinlich keiner mehr erklären. Die Diözese hatte diesem Plan bereits zugestimmt und die Kosten waren schon damals nicht gering.
Jahre später gräbt man die Idee wieder aus und verkauft sie heute als CSU-Projekt, doch heute kostet es uns fast das doppelte. Da fragt man sich doch, was sich innerhalb von 5 Jahren verändert hat, dass das Projekt heute enorm wichtig ist und damals keine Mehrheit fand. Kein Lorbeerkranz, wie wir finden!
Bedanken wir uns also bei unserem Altbürgermeister Karl Metzger für die Idee!
Bürgerhaus
Ein Wunsch vieler Bürger als zentraler Raum für alle. Eine Örtlichkeit würde zur Verfügung stehen, doch sind die Träume größer als die Möglichkeiten. Würde man das "Traumschloß" ein wenig an die vorhandenen Gegebenheiten und die finanziellen Rahmenbedingungen anpassen, dann könnte dieses Thema bereits in den Startlöchern stehen. Auch hier steht man sich selber im Weg. Wir benötigen kein Denkmal, wir brauchen eine Lösung!
…..weniger träumen………mehr machen!
Kommunale Wärmeversorgung
Grundsätzlich ein sehr interessantes Thema. Aber auch hier eine konzeptlose Bearbeitung. Die Mehrheit der kleineren Gemeinden haben dieses Thema noch nicht angefasst. Warum müssen wir nach vorne galoppieren und einen Schnellschuss wagen. Wenig durchdacht und noch mit vielen Fragen behaftet. Mögliche Gespräche mit anliegenden Gemeinden fanden nicht statt, über ein Gesamtkonzept wurde nicht nachgedacht und nicht alle Energiequellen berücksichtigt. Auch wenn es zuletzt noch nachgebessert wurde!
Nun sollen ein paar kommunale Gebäude mit einem Wärmenetz versorgt werden. Den übrigen Haushalten kommt man mit dem Habek-Memorial-Plan, man soll sich doch selber eine Wärmepumpe zulegen.
Im Donau-Ries gibt es bislang etwa 25 Versorgungsgesellschaften in kommunaler Hand. Wo bleibt die Analyse, ob ein kombiniertes ganzheitliches Konzept greifen könnte? Eine Kombination aus allen möglichen Energieversorgungen. Solarenergie, Biogas, Windkraft, Erdwärme…bis hin zur Wärmerückgewinnung aus Klärwerken. Eine große Bandbreite für ein kombiniertes Gesamtkonzept. Viele Gemeinden in Deutschland haben solche Konzepte bereits vor Jahren erfolgreich umgesetzt.
Sollten wir uns nicht zumindest darüber Gedanken machen?
Hauptamtlicher Bürgermeister
Keine Debatte der jüngsten Vergangenheit verlief so knapp wie die 2019 begonnene Diskussion um einen hauptamtlichen Bürgermeister. Dennoch entschieden sich die Bürgerinnen und Bürger mit knapper Mehrheit, unter der Prämisse eines Fortschritts für die Gemeinde, dafür.
Nach einer Legislaturperiode fällt die Bilanz mehr als durchwachsen aus:
- Die Gemeindeverwaltung weist verkürzte Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr auf.
- Die Aufgaben des Standesamtes wurden organisatorisch auf eine andere Kommune übertragen.
- Eine eigenständige Einarbeitung in die jeweiligen Sachgebiete findet immer weniger statt; stattdessen wird die fachliche Bearbeitung weitestgehend auf die Beauftragung externer Beratungsunternehmen verlagert.
- Die Entwicklung des Gewerbegebiets wurde lediglich fortgeführt; die zugrunde liegenden Grundstückskäufe gehen auf die vorherige Legislaturperiode unter Bürgermeister Karl Metzger zurück.
- An der in der Vergangenheit häufig kritisierten unzureichenden Nahversorgung hat sich bislang nichts geändert.
- Die ursprünglich zugesagte Transparenz, die den Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die laufenden Diskussionen und die unterschiedlichen Standpunkte ermöglichen sollte, wird lediglich in kurzen, kompakten und weitgehend stillschweigenden öffentlichen Sitzungen umgesetzt. Dadurch bleibt der angestrebte Grad an Einblicken in Entscheidungsprozesse deutlich hinter den ursprünglich lobenswerten Erwartungen zurück.
- Die Grundstückskäufe für das entstehende Neubaugebiet stellen damit die einzige nennenswerte Leistung dar, die jedoch als Beispiel beim Neubaugebiet in der Mozartstraße – nicht in direktem Zusammenhang mit einer Vollzeitstelle begründet werden können.
Klares Fazit: Hier erwartet der Bürger mehr für sein Geld!
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